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neulich ging es mal wieder auf Reise, diesmal mit frisch gebackenen Müsliriegeln meinerseits und drei Tubus Gepäckträgern anstelle des „Geräts“. Der Gerät war ein Trolley, den wir für unsere letzte Amsterdam-Tour vor zwei Jahren zum Altmetallpreis neu in Ebay ersteigert hatten. Da weder Funktion noch Konstruktion nach erneutem Benutzen schrien, entschieden wir uns für eben jene Gepäckträger.

Die drei Vorstandsvorsitzenden von „Idiot Tours“ machten sich also nach zweijähriger, intensiver Vorbereitungsphase am Donnerstag früh von Frankfurt am Main den selbigen entlang flussaufwärts Richtung Schweinfurt auf die Socken.

Das Wetter war sonnig und die Laune bestens. Nach der flinken Behebung eines Malheurs an Konsis Gepäckträgeraufnahme fuhren wir an Hanau vorbei über Aschaffenburg bis zum wunderschönen Städtchen Miltenberg. Die 100km-Marke für den ersten Tag verfehlten wir nur knapp (97km), was uns aber nicht weiter störte, und Konsi.

 

 

 

Der nächste Tag startete wolkenverhangen und mit Gegenwind. Wie auch immer, wir waren bereit zu allem (Siehe heroisches Bild)! Dank vieler Freiflächen und Feldern wurde das Kurbeln jedoch zur echten Belastungsprobe. Vorbei an Wertheim (jaja, das mit dem Outlet) und Lohr a.M. retteten wir uns nach 120km Fahrstrecke ins Camping-Kaff Zellingen. Dort wurde erstmal die Espressomaschine angefeuert, dann der Grill und schließlich kamen auch die Lebensgeister wieder.

 

 

 

Am dritten Tag fuhren wir uns sozusagen bis Würzburg warm. 20km Strecke mit bestem Radweg und ein wenig schnelle Musik aus der Box, schon waren wir da.

 

Der Tag nahm an Fahrt auf, die Blödeleien unterwegs nahmen zu, das Wetter wurde wärmer und sonniger, die Weinberge wuchsen beidseitig des Flusses an. Marius durfte sogar Fähre fahren.

 

 

Das Stimmungsbarometer fiel allerdings kurz in den Keller, als wir von einem 72-jährigen Rentner mit offensichtlich künstlichem Hüftgelenk auf einem mehr als zweifelhaften Drahtesel überholt wurden. Kein E-Bike! Verdammte Hacke. Ich reg mich immernoch auf! Das..d.asdfn lkf swfäknwefn.. Egal, steh ich drüber! Kein Thema, bin ruhig.

 

 

Die letzte Übernachtung wurde in Volkach (immernoch am Main) getätigt. Die Weinhänge waren bis dahin allgegenwärtig, sodass wir uns im Supermarkt logischerweise für ein heimisches ..Pils entschieden. Am Abend lief die Tragödie von Ghana als Zweiteiler im Fernsehen.

 

 

Der letzte Reisetag begann mit Sonne und erneut Weinbergen. Die letzten 28km nach Schweinfurt meisterten wir ohne Probleme. Es gab die komplette Tour über keine Platten, keine Kettenprobleme und keine Unfälle! So soll es doch sein. Jungs, war mir mal wieder eine Ehre!

 

 

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